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Neue Dauerausstellung im Domschatz

In der Stiftskirche St. Servatii auf dem Stiftsberg Quedlinburg verbindet die neue Dauerausstellung Geschichte, Raum und Schatzkunst zu einem gemeinsamen Rundgang. Von der Krypta mit den Königsgräbern über den Hohen Chor bis in die historischen Schatzkammern erschließt sich ein Ort, an dem seit mehr als tausend Jahren erinnert und bewahrt wird.

Im Mittelpunkt steht die Memoria – das bewusste Erinnern. Die Ausstellung erzählt von der ottonischen Stiftungskultur, von Heinrich I. und Königin Mathilde und von der außergewöhnlichen Kontinuität dieses geistlichen Zentrums. Die Kunstwerke des Domschatzes Quedlinburg werden dabei nicht für sich allein gezeigt: Sie treten wieder in Beziehung zu den Räumen und zu der Geschichte, für die sie geschaffen wurden.

Nach rund 30 Jahren präsentiert sich der Domschatz damit neu. Die Stiftskirche Quedlinburg bleibt dabei, was sie seit Jahrhunderten ist: Erinnerungsort und lebendige Kirche zugleich.

Entdecken Sie Stiftskirche, Krypta und Domschatz in einem Rundgang.

Informationen

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag / Feiertag 10:00 - 17:00 Uhr

Letzter Einlass 30min vor Schließung!

24. - 25.12. und 1.1. geschlossen

Preise

Ticket: 8,00 Euro / 6,00 ermäßigt

Alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: freier Eintritt

Wer nachweislich zum Besuch Geburtstag hat, kommt auch kostenfrei hinein. :)

Gruppen

Gruppenführungen nur nach Voranmeldung

 

Öffentliche Führungen:

Samstag und Sonntag

11 und 13 Uhr

 

Kinder und Jugendliche

Das Programm (falls etwas spezielles erwünscht wird) kann abgestimmt/besprochen werden.

Sonderkonditionen für Schulklassen und Projekte möglich.

Kontaktieren Sie uns zur Anmeldung und Abstimmung.

Stiftskirche Quedlinburg und Domschatz

Auf dem Stiftsberg Quedlinburg führt die neue Dauerausstellung des Domschatzes durch die Stiftskirche St. Servatii, Krypta, Hohen Chor und die historischen Schatzkammern.

Die Stiftskirche St. Servatii ist die Seele der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg. Im frühen 10. Jh. durch König Heinrich I. als Pfalzkapelle gegründet, wurde die Kirche 936 zu seiner Grablege. Auf Betreiben seiner Witwe, der hl. Mathilde, entstand hier ein hochadeliges Frauenstift, eng verbunden mit den ottonischen und salischen Herrscherhäusern und der liturgischen Memoria an den Königsgräbern.
Hochromanische Architektur und mittelalterliche Schatzkunst laden zum Entdecken ein und lassen den Erinnerungsort der ersten deutschen Könige und Kaiser lebendig werden. Heinrich I. und die hl. Mathilde legten den Grundstein für Stift, Stadt und Staat; die Tradition der ottonischen Besuche setzten auch spätere Kaiser fort.

Der weltberühmte Schatz der Stiftskirche ist bis heute eindrucksvolles Zeugnis dieser Geschichte. Der Domschatz von St. Servatii ist ein hervorragend erhaltenes Ensemble mittelalterlicher Schatzkunst mit Wurzeln in der ottonischen Gründungszeit des Frauenstifts.
Sein Reichtum wuchs durch kaiserliche Privilegien und Stiftungen. Hochverehrte Reliquien, ihre kostbaren Behältnisse und vor allem einzigartige Handschriften dienten Liturgie, Memoria und Repräsentation. Neben Handschriften und Reliquien bewahrt der Schatz herausragende Goldschmiedearbeiten, feine Elfenbeinschnitzereien und strahlende Werke orientalischer Kristallschneidekunst. Ein besonderer Höhepunkt ist ein Knüpfteppich um 1200 – der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas.

Mediathek zu Stiftskirche und Schatz.

Digitale Schätze!

Konzertreihe in den Kirchen Quedlinburgs

Quedlinburger Musiksommer

Geschichte

Stiftskirche & Domschatz

Stiftskirche

Die Quedlinburger Stiftskirche St. Servatii (UNESCO-Welterbe) ist eine Perle der Hochromanik mit Wurzeln im frühen 10. Jh. Als Memoria- und Machtort war sie über Jahrhunderte primär dem Frauenstift (Totengedenken) sowie herrschaftlichen Besuchen und Reichstagen vorbehalten; 1539 wurde das Stift evangelisch, 1803 in der Säkularisierung aufgehoben – die Kirche ist bis heute evangelische Gemeindekirche. Im 19. Jh. wurde der romanische Charakter denkmalpflegerisch „freigelegt“; in den 1940er Jahren entstand eine neoromanische Apsis. Schwere Stützen, Rundbögen und ehemals farbige Friese prägten und prägen den Bau; der Innenraum zeigt heute eine bewusst schlichte Gestalt.

Domschatz

Der Domschatz von St. Servatii ist ein herausragendes Ensemble mittelalterlicher Schatzkunst mit ottonischen Wurzeln. Reliquien, kostbare Behältnisse und Handschriften dienten Liturgie, Memoria und Repräsentation; seit dem 12. Jh. wurden sie im Zitter (lat. Secretarium) bewahrt. Der Bestand wuchs durch kaiserliche Privilegien und Stiftungen, veränderte sich aber auch – etwa durch Übernahmen aus aufgelösten Klöstern in der Reformationszeit. 1945 wurden Teile des Schatzes geraubt; zehn Objekte kehrten 1993 aus Texas zurück, zwei bleiben verschollen. Erhalten sind u. a. Goldschmiedearbeiten, Elfenbein-Schnitzereien, Werke orientalischer Kristallschneidekunst und ein Knüpfteppich um 1200 – der älteste erhaltene Knüpfteppich Europas.

Aktuelles

Knabenchor der Jenaer Philharmonie zu Gast in der Stiftskirche

Am Samstag, 6. Juni 2026, um 19 Uhr ist der Knabenchor der Jenaer Philharmonie in der Stiftskirche St. Servatii zu Gast. Unter dem Titel „Ubi caritas…

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Streichorchester der Trinity School New York City zu Gast in der Stiftskirche

Am Dienstag, 16. Juni 2026, um 18 Uhr ist das Streichorchester der Trinity School New York City in der Stiftskirche St. Servatii zu Gast. Die jungen…

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Ostern 2026

Öffnungszeiten und Angebote zu Ostern

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„Der Besuch der Stiftskirche mit dem einzigartigen Domschatz ist ein absolutes Muss für alle, die das kulturelle Erbe Quedlinburgs hautnah erleben möchten.“

Impressionen

Kirche

Schatz