Dom und Domschatz zu Quedlinburg
Besucherhinweise
Die Kirche ist Ihnen gegen einen Eintrittspreis zugänglich (Ausnahme sind kirchliche Veranstaltungen, Andachten, Gottesdienste und ähnliche). Während der regulären Öffnungszeiten sind die Domschatzkammern in der Kirche geöffnet. Bitte beachten Sie stets den letzten Einlass 30min vor der Schließzeit.
Weitere Hinweise zu Führungen:
Bitte beachten Sie, dass Führungen durch Krypta, Kirche und Schatz nur nach Voranmeldung stattfinden und in der Regel 45-60min dauern. Es ist auch möglich nur durch die Kirche mit den Schatzkammern (ca 35min), nur durch die Krypta (ca 20min) oder nur durch die Teppichkammer (ca 20min) geführt zu werden. Auch hierfür ist eine Voranmeldung nötig.
Weitere Hinweise zur Krypta:
Die Krypta wird jeden Tag nur zu bestimmten Zeiten geöffnet. Sie ist also nicht durchgängig zu betreten. Die Gründe hierfür liegen in der Luftfeuchtigkeit, die nicht über einen bestimmten Wert steigen darf um die kostbaren Deckengemälde nicht zu gefährden. Insbesondere an feuchten Tagen wird der Einlass streng reguliert. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte beim Besucherdienst wegen der tagesaktuellen Öffnungszeiten an: 03946/709900 bzw. qlbdomschatz@gmx.de Der letzte Einlass für die Krypta ist in der Regel 17 Uhr im Sommer und 15 Uhr im Winter (siehe Einlasszeiten).
Gruppen bitten wir um Voranmeldung!
Weitere Hinweise zu Foto- und Filmaufnahmen:
Diese sind bei uns nicht gestattet. Sie können eine Foto- und Filmerlaubnis erwerben: Melden Sie sich bitte unter qlbdomschatz@gmx.de dafür an!
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Hinweisen den Besuch zu erleichtern. Bevor Sie extra eine weite Reise unternehmen und vor verschlossenen Türen stehen, wenden Sie sich bitte an den Besucherdienst:
03946/709900 bzw. qlbdomschatz@gmx.de
Geschichte und Bedeutung
Der 1129 geweihte Dom St. Servatii zu Quedlinburg gehört im deutschsprachigen Raum zu den herausragendsten hochromanischen Bauwerken und ist seit 1994 zusammen mit der Altstadt Quedlinburgs Teil des UNESCO-Welterbes. Eindrücklich kündet er von der Bedeutung des einstigen reichsunmittelbaren Damenstiftes Quedlinburg.
In der Krypta des Domes befinden sich die Grablege des 936 verstorbenen Königs Heinrichs I. und seiner Frau Mathilde. Neben dem Königsgrab zeichnet sich die dreischiffige Hallenkrypta durch die einzigartigen Deckenfresken aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert und den reichhaltigen Kapitellschmuck aus.
Die Steinmetzarbeiten der Oberkirche – Friese und Kapitelle – sind für das frühe 12. Jahrhundert ein seltenes Beispiel für die Übernahme lombardischen Formengutes im nordalpinen Raum.
In der Krypta des Domes befinden sich die Grablege des 936 verstorbenen Königs Heinrichs I. und seiner Frau Mathilde. Neben dem Königsgrab zeichnet sich die dreischiffige Hallenkrypta durch die einzigartigen Deckenfresken aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert und den reichhaltigen Kapitellschmuck aus.
Die Steinmetzarbeiten der Oberkirche – Friese und Kapitelle – sind für das frühe 12. Jahrhundert ein seltenes Beispiel für die Übernahme lombardischen Formengutes im nordalpinen Raum.
Ebenso eine Seltenheit ist der „Zitter“, die Schatzkammer des Domes zu Quedlinburg. Der „Zitter“ befindet sich im Chorbereich und ist eine der wenigen erhaltenen hochmittelalterlichen Schatzkammern, die sich in Kirchen erhalten haben. Seit Jahrhunderten wird hier der Domschatz aufbewahrt.
Der Domschatz zu Quedlinburg zählt zu den erlesensten und wertvollsten Kirchenschätzen des Mittelalters. Ein Großteil der heute noch erlebbaren Meisterwerke der mittelalterlichen Goldschmiedekunst, der Elfenbeinschnitzerei, der Buchkunst und des Steinschnittes sowie kostbare Einlegearbeiten aus Holz gehen auf Schenkungen und Stiftungen der Könige und Kaiser des Römisch-Deutschen Reiches zurück.
Dom und Domschatz zu Quedlinburg bieten die wunderbare Gelegenheit, die Kultur des lateinischen Mittelalters auch als eine Kultur der Aneignung, des Austauschs und der Innovation zu erfahren. So kann man neben heimischen Kunstwerken auch spätantike, byzantinische, italienische und solche aus dem arabisch-islamischen Kulturraum bestaunen.
Der Domschatz zu Quedlinburg zählt zu den erlesensten und wertvollsten Kirchenschätzen des Mittelalters. Ein Großteil der heute noch erlebbaren Meisterwerke der mittelalterlichen Goldschmiedekunst, der Elfenbeinschnitzerei, der Buchkunst und des Steinschnittes sowie kostbare Einlegearbeiten aus Holz gehen auf Schenkungen und Stiftungen der Könige und Kaiser des Römisch-Deutschen Reiches zurück.
Dom und Domschatz zu Quedlinburg bieten die wunderbare Gelegenheit, die Kultur des lateinischen Mittelalters auch als eine Kultur der Aneignung, des Austauschs und der Innovation zu erfahren. So kann man neben heimischen Kunstwerken auch spätantike, byzantinische, italienische und solche aus dem arabisch-islamischen Kulturraum bestaunen.

